SymfonyLive Cologne 2016 – Ein Tag voller Talks!

19. Mai 2016

Von Michael Thomer – Am 29. April 2016 fand in den Veranstaltungsräumen von KOMED im Kölner Media Park die SymfonyLive 2016 statt. Es war ein spannender und interessanter Tag für Symfony- und PHP-begeisterte Entwickler. Dieser Bericht gibt eine kurze Übersicht über die Eindrücke und die verschiedenen Themen der Konferenz.

WieWP_20160429_18_33_22_Pro wir gleich zu Beginn erfahren haben, war diese Symfony Live die frühste, die je stattgefunden haben soll. Der Grund dafür war schnell gefunden: auf dem Programmplan standen zehn Talks zu verschiedenen Themen, die in einem Track abgehalten wurden. Pünktlich um 8:30 Uhr startete der Tag voller Talks mit der Keynote im nahezu vollständig gefüllten Vortragsraum.

Unter der Überschrift „Superhelden im Porzellanladen“ – die so einiges vermuten ließe – ging es um die Entwickler (= Superhelden) in Unternehmen (= Porzellanladen) und deren Vorstellungen und Erwartungen an einen Job und was einen guten Job ausmacht. Neben den „Standard-Fragen“ in einem Bewerbungsgespräch sind auch Themen wie Rentabilität, Geschäftsmodell, Unternehmensphase, Wettbewerbssituation und Personalstruktur des Unternehmens interessant, um mehr Informationen über das beworbene Unternehmen herauszufinden und sich nicht „im falschen Film wiederzufinden“, wie der Referent Christian Schäfer meint.

Weiter ging es mit dem Vortrag zum Thema „Symfony Forms: Dos und Don’ts“ von Bernhard Schussek. Nach einer kurzen Übersicht zu den Neuerungen der Komponente seit Symfony 2.7 wurden Best Practices und viele kleine Praxisbeispiele aufgezeigt. Besonders interessant waren aus meiner Sicht die Validation Groups für eine partielle Validierung einer über mehrere Forms und Requests übergreifende Entität. Außerdem wurde unbedingt empfohlen Value Objects und Data Transformers zu verwenden. BTW: Symfony bietet mit dem „Form Debugger“ ein tolles Tool zur Analyse von Formularen.

Wie Data-Driven-Development mit echt aussehenden Testdaten erfolgreich aussehen kann, wurde im nächsten Vortrag mit dem Titel „Maßgeschneiderte Testdaten mit Faker und Alice“ von Philipp Rieber verdeutlicht. Mit den gezeigten Tools lassen sich verschiedenste Kombinationen von Testdaten generieren, um so möglichst die Realsituation von Datenbeständen korrekt abbilden zu können. Die Tools lassen sich einfach und schnell in jedes Symfony-Projekt einbinden und sind flexibel erweiterbar.

Nicht nur der Einsatz neuer Tools kann ein Projekt oder ein Entwicklerleben bereichern, sondern auch eine neue Programmiersprache. Bei „Go lernen für einen Symfony Websocket Proxy“ von Benjamin Eberlei wurde zunächst die von Google entwickelte Programmiersprache „Go“ kurz vorgestellt und ein Vergleich zu PHP gezogen. PHP hat die Vorteile der Shared-nothing-Architecture und des integrierten Memory Managements, doch bei asynchroner I/O-Verarbeitung, Threads und hoher Datenverarbeitung kommt die Sprache schnell an die Grenze. Danach wurde mit einer exemplarischen Implementierung eines Websockets mit Go verdeutlicht, wie die angesprochenen Nachteile durch die Verwendung passender Technologien oder Programmiersprachen ausgehebelt werden können.

Im nächsten Talk von Kore Nordmann drehte sich alles um das Thema „Wie wir Code analysieren“. Es stand die zentrale Frage im Raum, wie eine gute und vor allem Tool-gestützte Code-Analyse aussehen kann. Als Tool kam der „Quality Analyzer“ zum Einsatz, der mit Hilfe von Metriken schlecht getesteten, wichtigen und fehlerhaften Code aufspüren soll. Neben den Standard-Metriken wie „Line Coverage“ oder „Path Coverage“ ist vor allem die „CRAP“-Metrik (CRAP = Change Risk Anti-Patterns) interessant, die Aufschluss über schwer zu verstehenden, testenden oder wartbaren Code gibt. Ein Standard-Tool für Codeanalyse von PHP-Projekten ist PHP Depend.

Gute Code-Analysen tragen nicht nur bei der Verbesserung der Qualitätssicherung bei, sondern helfen auch beim Verständnis und der Migration von Legacy-Anwendungen. Bei „Modernisieren mit Symfony“ von Alexander Turek wurde gezeigt, wie Altanwendungen in ein modernes Framework überführt werden können, ohne eine Parallelentwicklung von Alt- und Neuanwendung zu forcieren. Dabei werden neue Komponenten direkt und relevante Komponenten der Altanwendung Stück für Stück in der Neuanwendung umgesetzt.

Für frische Ansätze in der Frontend-Entwicklung sorgte der Talk „Pattern Library meets Symfony“ von Christoph Reinartz. Er und sein Team haben bei Trivago den Styleguide und das komplette Web-Design überarbeitet. Dabei wurde eine Pattern Library erstellt, die verschiedene Web-Komponenten für Entwickler in Packages bereitstellt. Somit konnte die Frontend-Entwicklung nahezu vollständig von der Backend-Entwicklung entkoppelt und das Web-Design mit allen Komponenten standardisiert werden. Bei der Erstellung der Library wurde im Atomic Design-Verfahren gearbeitet, d. h. es wurden Web-Komponenten von „klein“ nach „groß“ designt und zusammengesetzt. Leider kamen bei dem Vortrag die technischen Details (Welche Tools wurden eingesetzt? Wie wurde die Pattern Library technisch umgesetzt?) etwas zu kurz.

Technischer ging es dafür im nächsten Vortrag zu. Christian Flothmann zeigte in seinem Vortrag „FOSRest 2.0“ die Neuerungen in der Symfony-Komponente. Der Hauptfokus lag vor allem in der Umsetzung des Standards RFC-2518. Außerdem wurde Dependency Injection für Controller über Controller Traits ermöglicht. Zuvor mussten Entwickler den FOSRestController erweitern.

Ganz anders als erwartet ging es in dem nächsten Talk mit dem Thema „Open Heart Surgery (In Production)“ zu. Es ging grundsätzlich um das Thema Refactoring und dass bei umfangreichen, komplexen und besonders geschäftskritischen Anwendungen, die unter Umständen, selbst das Kerngeschäft ausmachen. Der Referent Jan van Thoor arbeitet bei Trivago und zeigte wie solche Anwendungen nachhaltig verbessert werden können und untermauerte seinen Vortrag mit vielen (äußerst) schlechten Code-Beispielen auf eine selbst-ironische Weise. Seine Devise bei solchen Unterfangen ist folgende: Zunächst sollte klar definiert sein welche Ziele angestrebt werden (z. B. die Anwendung sollte entkoppelte Elemente enthalten, testbar und leicht erweiterbar sein und eine klare Struktur aufweisen). Dann sollte das eigentliche Refactoring in kleinen Schritten erfolgen und kontinuierlich hinterfragt werden. Außerdem hat er festgestellt, dass eine Software-Architektur, die effektiv gestaltet ist und sich nicht dogmatisch an ein Pattern oder eine bestimmte Struktur klammert, besser funktioniert und ein System nach dem Refactoring aufgrund der Broken-Windows-Theory von selbst „gesund“ bleibt.

Marco Pivetta ging es im letzten Vortrag über das Thema „Doctrine ORM Good Practices and Tricks“ etwas anders an: Er motivierte alle Teilnehmer im Raum dazu mit ihm zusammen fünf Squads zu machen, um dem allmählichen Gähnen entgegenzuwirken. Großartig! Dann begann er seinen Vortrag mit vielen Tipps und Anregungen zur Verwendung von Doctrine. WP_20160513_13_10_41_Pro - KopieUnter anderem sollte seiner Meinung nach immer eine UUID verwendet werden und das Prinzip „Domain First“ gelten.

Abschließend wurden noch die Gewinner der Verlosungen bekannt gegeben. Mein Kollege Frederik Hausberg hatte tatsächlich das Glück das begehrte PHP-Maskottchen „ElePHPant“ und eine Symfony-Zertifizierung zu gewinnen. Hier der Beweis:

Am Ende des Tages blieben viele positive Eindrücke und Anregungen von einer belebten und fast familiären Community und das Warten auf die nächste Symfony Live!

Die Apps World Berlin – (M)ein Fazit

25. April 2015

Von Tobias Moster – Am 23.04. hatte ich das Vergnügen, die Apps World in Berlin besuchen zu dürfen. Zweiter Konferenztag – es steht das Thema HTML5 versus Native Apps auf der Agenda. Ein spannendes und kontroverses Thema, das auch bei Explicatis gerne und häufig debattiert wird. Die Ausgangslage ist klar: Ohne mobile Strategie plant heute kaum mehr ein Unternehmen. Apps über die einschlägigen Stores auf sein Handy zu laden ist so selbstverständlich geworden wie das Browsen im Internet. Was für den Nutzer einfach und bequem ist, birgt für das Unternehmen jedoch das ein oder andere paar Probleme: Ein- und dasselbe Produkt muss gleich zweimal (wer Windows mit dazu nimmt gar dreimal) – in unterschiedlichen Programmiersprachen – entwickelt werden. Die wirtschaftlichen, wie auch die organisatorischen Nachteile liegen auf der Hand. Wie schön wäre doch da die „App aus einem Guss“ – einmal in HTML5 programmiert steht das Produkt plattformübergreifend auf allen erdenklichen Endgeräten zur Verfügung. Kein Stress mit komplizierten Store-Einstellungs-Verfahren, veralteten Client-Versionen, dem Android-Geräte-Zoo – die Welt ist gut. So jedenfalls die Verheißung der HTML5-Evangelisten. Wie sieht die Lage nun aber in Wirklichkeit aus – HTML5 oder Native?

Wer nun (wie ich) glaubt, die Apps World zauberte dazu die abschließende Antwort aus dem Hut, musste leider enttäuscht werden. Das Fazit lautete – wie so oft im Leben: es kommt ganz darauf an. Wer den Vorträgen und Diskussionen auf der Apps Worls aber aufmerksam zuhörte, konnte zumindest mit einem differenzierterem Bild als vorher nach Hause fahren.

Ja – worauf kommt’s also an. Wer im Bereich grafik- und audiolastiger Anwendungen, beispielsweise in der Spiele-Branche, unterwegs ist, wird mit HTML5 irgendwann an die Grenzen stossen, so die Meinung von Krzysztof Szafranek, Frontend-Entwickler bei der Berliner Spiele-Firma „wooga“. Außerdem entspräche die oft beschworene Interoperabilität von HTML5 auch nicht so ganz der Wahrheit – Stichwort CSS-Kompatibilität, insbesondere beim Android-Stock-Browser. Hinzu kommen jene „Zusatzleistungen“, die man mitnehmen kann, wenn man auf den Vertrieb seiner App über die App-Stores setzt: Update-Mechanismus, Mobile Payment, Push-Dienste, etc. Aus diesem Grund setzt „wooga“ – zumindest bis auf Weiteres – konsequent auf Native – Android und iOS.

Was aber, wenn Grafik und Audio, sowie Vetrieb über die Stores nicht im Vordergrund stehen? Eine echte Alternative zeigen die Entwickler von Saxo-Bank aus Dänemark auf, die ihre komplett in HTML5 umgesetzte, hochskalierbare Stock-Trading App vorstellen. Hauptargument pro HTML5 für die Entwickler von Saxo-Bank: Die Gerätevielfalt der Nutzer, insbesondere im Bereich Tablets. Was nativ kaum in den Griff zu bekommen wäre, wird durch die Nutzung von HTML5 zum echten Marktvorteil: dem Nutzer die Freiheit der Gerätewahl belassen, und gleichzeitig plattformübergreifend ein funktionierendes und stabiles Produkt anbieten. Zumindest in der Demo ist das den Entwicklern von Saxo-Bank auf überzeugende Art und Weise gelungen!

Was nun also HTML5 oder Native? Die nächsten Jahre werden zeigen, wohin die Reise geht, und bis dahin wird – auf der Apps World wie auch bei Explicatis – bestimmt noch mehr als einmal heiß darüber debattiert werden!

Individuelle Softwareentwicklung bringt Vorsprung – Standardsoftware hat keine Zukunft mehr

17. Oktober 2014

Individuell entwickelte Softwarelösungen können Unternehmen häufig Wettbewerbsvorteile gegenüber dem Einsatz von Standardsoftware bringen. Dies wird schnell klar, wenn man bedenkt, dass Individualsoftware an die Geschäftsprozesse angepasst werden kann, und nicht umgekehrt die Geschäftsprozesse an den Vorgaben von Standard-Softwarepaketen ausgerichtet werden müssen. Heise berichtet, dass führende Manager der Software AG dies auf der Innovation World in New Orleans anschaulich unterstrichen haben.

Vielen Entwicklern von individuellen Softwarelösungen ist dies vielleicht schon lange bekannt. Man trifft jedoch in der Praxis häufig auf das Vorurteil, Individualentwicklungen seien teurer und riskanter als der Einsatz von Standardsoftware. Es ist nachvollziehbar, dass die großen Unternehmens-Standardlösungen in den letzten 20 Jahren zu großen Verbesserungen in Unternehmen geführt haben, jedoch stets auch eine gewisse Standardisierung der Geschäftsprozesse und Daten erfordern. Der Raum für Differenzierungen gegenüber Wettbewerbern und zur Nutzung von Optimierungspotentialen ist dabei eingeschränkt. Auch Cloud- bzw. Software-as-a-Service-(SaaS-)Lösungen helfen nicht, sind sie doch im Prinzip auch lediglich Standardsoftware, die extern betrieben wird.

Individuelle Softwareentwicklung kann Unternehmen allerdings die dringend benötigten Wettbewerbsvorteile und Vorsprünge verschaffen. Wichtig ist dabei – um die Faktoren Budget, Zeit und Qualität zu sichern – dass gut strukturiert und methodisch vorgegangen wird. Wert gelegt werden sollte auch auf genügend Projekterfahrung, sowohl bei der Projektleitung als auch im Entwicklungsteam.

Datenbank aus MySQL-Backup entfernen (mysql dump database exclude)

26. Mai 2014

Mit folgendem kleinen Skript können einzelne Datenbanken aus dem mysqldump entfernt werden. 

Die Benutzung auf der Kommandozeile erfolgt beispielsweise wie folgt:

mysqldump -A | mysqldump-cleaner.php test > dump.sql


Das Skript:

#!/usr/bin/php
<?php
/*
The MIT License (MIT)
Copyright (c) 2014 Explicatis GmbH
Permission is hereby granted, free of charge, to any person obtaining a copy
of this software and associated documentation files (the "Software"), to deal
in the Software without restriction, including without limitation the rights
to use, copy, modify, merge, publish, distribute, sublicense, and/or sell
copies of the Software, and to permit persons to whom the Software is
furnished to do so, subject to the following conditions:
The above copyright notice and this permission notice shall be included in
all copies or substantial portions of the Software.
THE SOFTWARE IS PROVIDED "AS IS", WITHOUT WARRANTY OF ANY KIND, EXPRESS OR
IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO THE WARRANTIES OF MERCHANTABILITY,
FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE AND NONINFRINGEMENT. IN NO EVENT SHALL THE
AUTHORS OR COPYRIGHT HOLDERS BE LIABLE FOR ANY CLAIM, DAMAGES OR OTHER
LIABILITY, WHETHER IN AN ACTION OF CONTRACT, TORT OR OTHERWISE, ARISING FROM,
OUT OF OR IN CONNECTION WITH THE SOFTWARE OR THE USE OR OTHER DEALINGS IN
THE SOFTWARE.
*/
if ($argc != 2)
{
 echo "usage: dump-cleaner.php < database to delete >\n";
 exit;
}
$stdin=fopen('php://stdin','r');
$stdout = fopen('php://stdout', 'w');
$nameOfDatabase = $argv[1];
$writeFlag = true;
while(!feof($stdin))
{
 $currentLine = fgets($stdin);
if (preg_match('/^\-{2}\sCurrent\sDatabase: `(.*?)`/', $currentLine, $treffer))
 $writeFlag = $treffer[1] != $nameOfDatabase;
if ($writeFlag)
 fputs($stdout, $currentLine);
}
fclose($stdin);
fclose($stdout);


Das Skript kann hier als ZIP-Datei heruntergeladen werden: mysqldump-cleaner

Ähnlicher Beitrag: Datenbank aus MySQL-Backup extrahieren

Vaadin: Integrierte Entwicklung von Front- und Backend in Webanwendungen

24. Februar 2013

Lebhafte Diskussionen beim dritten „Wissensdurst“-Vortrag

Wenn bei der Entwicklung von Informationssystemen (z.B. betriebsinterne Web-Anwendungen) Front- und Backend getrennt entwickelt werden, ist dies sehr ineffizient. Problematisch sind beispielsweise

– sehr wenig Code-Wiederverwendung
– Einsatz verschiedener Programmiersprachen
– unübersichtliche Anzahl von verschiedenen Libraries

In seinem Vortrag beschäftigte sich Frederik Hausberg, Software-Entwickler bei Explicatis, mit dieser Problematik. Er hat sich intensiv wissenschaftlich mit der integrierten Entwicklung von Front- und Backend beschäftigt und verschiedene Lösungsansätze verglichen.
Insbesondere der Einsatz von AJAX-GUI Frameworks (AJAX=Asynchronous JavaScript und XML) verbessert die Effizienz der Entwicklung entscheidend, durch den Einsatz nur einer Programmiersprache und einen einheitlichen Entwicklungsprozess.

Folie VaadinDabei sprechen vor allem die folgenden Punkte für den Einsatz des Vaadin-Frameworks, was Frederik Hausberg an einigen live gezeigten Codebeispielen eindrucksvoll belegte:

  • Schnelligkeit (schnelle Reaktion der Benutzeroberflächenelemente, schnelles Speichern und Laden)
  • Benutzbarkeit (einheitliches Design und Benutzung wie eine Desktopanwendung)
  • Entwicklung (komplett in Java, aber auch eigene Add-Ons mit JavaScript oder GWT möglich, klares Datenmodell, schnell verständlich, weite Verbreitung, Open Source)
  • Funktionalität (fast alle funktionalen Anforderungen umsetzbar, viele Add-Ons, basiert auf GWT)

Der Kreis von rund 25 Teilnehmern setzte sich aus Software-Entwicklern verschiedener Unternehmen und thematisch Interessierten aus dem Startup-Umfeld des Gastgebers STARTPLATZ zusammen. Es entwickelte sich eine rege und lebhafte, teils kontroverse Diskussion über die Paradigmen hinter Vaadin und dessen Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen sowie die Integration in Projekten.

Vortrag zu Vaadin in der Wissensdurst-Reihe der Explicatis GmbH
Vortrag zu Vaadin in der Wissensdurst-Reihe der Explicatis GmbH

Der Erfahrungsaustausch der Entwickler war gespickt mit teilweise heiteren Anekdoten, drehte sich dabei aber insbesondere um die Vor- und Nachteile des Einsatzes von Frameworks – vor allem Vaadin – in Praxisprojekten. Unterschiedliche Lösungsansätze wurden diskutiert und einige sehr konkrete Herausforderungen konnten gelöst werden.
Erstmals war der STARTPLATZ Veranstaltungsort für einen Vortrag in der Reihe „Wissensdurst“. Teilnehmer und Veranstalter waren rundum zufrieden, die Location entwickelt sich immer mehr zu einem Nukleus der Internet-Pioniere und Entwickler im Kölner Raum.

 
 

Nächste Themen und Termine von Wissensdurst-Vorträgen werden angekündigt unter www.explicatis.com/wissensdurst sowie auf Facebook unter http://fb.com/groups/wissensdurst/

Neue Impulse beim Treffen der Symfony User Group Cologne

4. Mai 2012

Zum ersten Treffen der Symfony User  Group Cologne außerhalb der Räumlichkeiten von Sensio Labs fanden sich rund 25 Entwickler und Interessierte bei Explicatis ein. Nach Smalltalk und einer Führung durch die neuen Räume berichtete Jörn Wagner, Software-Architekt bei Explicatis, von den Neuerungen von PHP 5.4 in Bezug auf Symfony. Er illustrierte seinen Vortag mit praktischen Beispielen und einer Code-Demo.

Anschließend wurde über den Vortrag und rund um PHP und Symfony kräftig diskutiert. Sehr interessant war danach das Get Together, wo sich die Teilnehmer über ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründe austauschten. Dabei entstanden neue Bekanntschaften, alte wurden erneuert und allgemein war der Wunsch nach weiteren Treffs groß. Ort und Termin dafür werden frühzeitig bekanntgegeben.

Schnappschuss vom Treffen:

 

Symfony User Group Köln: Treffen bei Explicatis am 25.4. 2012

13. April 2012

Das nächste Treffen der Symfony-Anwender im Rheinland wird erstmals von Explicatis gehostet. Es findet am 25. April ab 19.00 Uhr in den Räumen der Explicatis GmbH in 50858 Köln, Max-Planck-Str. 6-8, statt. Alle interessierten PHP/Symfony Software-Entwickler sind zu diesem kostenfreien Treffen herzlich eingeladen. Bitte vorher anmelden unter http://www.meetup.com/sfugcgn/events/59239182/

Wie auch bei anderen Treffen von Symfony-Usern ist ein Mix aus Information und Networking geplant. Angedacht ist bisher ein Vortrag von Jörn Wagner (Explicatis) zu Neuerungen in PHP 5.4 (insbesondere Traits). Weitere Themen und/oder Referenten werden hier und bei Meetup angekündigt.

Die geplante Agenda:
19:00 – Get Together
19:30 – Vorträge
20:30 – Networking

Facebook-Impressum: Die Sache, die so einfach, aber schwer zu machen ist

15. Dezember 2011

Eigentlich ist es einfach: Geschäftliche Veröffentlichungen müssen ein Impressum aufweisen. Und dies gilt ohne Wenn und Aber. Schließlich muss man erkennen können, wer für die Veröffentlichung verantwortlich ist. Das ist wichtig für die Einschätzung der Bedeutung und des Wahrheitsgehaltes einer Information. Und erst recht wird es wichtig, wenn man etwas gegen diese Veröffentlichung einwenden oder unternehmen will.

Aber es gibt unendliche Diskussionen darüber, wie man so ein Impressum ausgestalten kann – obwohl es doch so einfach und klar ist. Aktuell laufen heftige Diskussionen durchs Netz, ob man geschäftliche Facebook-Seiten mit einem Impressum versehen muss und wie das dann aussehen soll.

Dazu zwei klare Aussagen:

  1. Ein Impressum bei geschäftlichen FB-Seiten ist ABSOLUT NOTWENDIG
  2. Kein Impressum ist ein Abmahngrund. Auch wenn bisher nichts von einer Abmahnwelle bekannt ist, können Abmahnkanzleien schon bald tätig werden.

Etwas schwieriger ist die Frage, wie das Impressum aussehen muss, jedoch nur auf den ersten Blick. Näher betrachtet ist folgendes klar:

  1. Das Impressum muss die Pflichtangaben nach § 5 des Telemediengesetzes enthalten, d.h. der Anbieter muss eindeutig identifizierbar sein. Die Verantwortlichkeit hinsichtlich des § 5 TMG muss explizit und persönlich benannt sein, es reicht keine Verantwortlichkeit im Sinne des Presserechts!
  2. Auch eine Telefonnummer, eine Webadresse oder ein Link reichen als eindeutige und umfassende Anbieterkennung nicht aus. Alle Angaben müssen auf der Facebookseite stehen.
  3. Das Impressum muss direkt auffindbar sein. Die Anbieterkennung darf – so ein aktuelles Urteil – auch nicht auf einer „INFO“- oder sonst wie bezeichneten Seite stehen. Um das Gebot der Auffindbarkeit sicher zu erfüllen, sollte man sich die Mühe machen, eine „Impressum“- Unterseite mit entsprechendem Link auf der Hauptpage anzulegen.

Dies gilt vermutlich auch für Facebook-Seiten, die – entgegen der Facebook-AGB – geschäftsmäßige Interessen auf „normalen“ Userseiten verfolgen. Hier ist ebenfalls – neben den Reaktionen von Facebook – mit juristischen Aktionen wie Abmahnungen zu rechnen. Nur EINDEUTIG private Seiten sind von der Impressumspflicht befreit.

Insbesondere gilt die Impressumspflicht auch für Facebook-Seiten, die Online-Auftritte von Unternehmungen der realen Welt sind. Gerade hier reicht ein Verweis auf das Impressum auf der Unternehmens-Website nicht aus. Der Facebook-Auftritt wird – sozusagen als „Ableger“ des Hauptunternehmens – als grundsätzlich geschäftlich betrachtet. Und muss ein eigenes Impressum besitzen.

Also, ist doch überhaupt nicht schwer: Impressum rein und alles ist gut.

Leider ist es nicht so einfach. Das Impressum sollte als iFrame-App programmiert werden OHNE JavaScript. Denn ein Impressum muss auch von Besuchern der Seite gefunden und gelesen werden können, die Browser-Erweiterungen wie JavaScript abgeschaltet haben.

Ein weiterer Punkt ist zu bedenken: iFrame-Apps in Facebook werden auf mobile Endgeräte (Smartphones, iPhone, iPad etc.) nicht übertragen. Dies ist ein technisches Problem, das juristisch dem Seitenverantwortlichen zugerechnet werden kann, obwohl Facebook eben diese technischen Möglichkeiten nicht zur Verfügung stellt.

Um hier im Falle eines Falles eine der Lebenswirklichkeit entsprechende Argumentation anbringen zu können, sollte das Impressum nicht nur in einem iFrame stehen, sondern die notwendigen Angaben auf jeden Fall auch ZUSÄTZLICH auf der ’normalen‘ Infoseite des eigenen Facebook-Auftrittes. Und es sollte genau verfolgt werden, ob und wann Facebook eine ‚ordentliche‘ (=nach deutschem Recht einwandfreie) Darstellung des Impressums ermöglicht. Diese sollte dann auch umgehend umgesetzt werden.

Im World Wide Web werden verschiedene Tools angeboten, mit denen die Impressums-Erstellung auf der eigenen Facebook-Seite leicht von der Hand gehen soll. Wir von Explicatis empfehlen aber, das Impressum selbst zu programmieren bzw. programmieren zu lassen. Nur so ist das einwandfreie Funktionieren – und eventuell notwendige Updaten – gesichert. Wie bei so vielen Dingen macht es Sinn, sich an jemanden zu wenden, der sich damit auskennt….

Hinweis: Dies ist KEINE Rechtsberatung und will und kann eine Rechtsberatung nicht ersetzen. Als Vorbereitung für das Gespräch mit einem Anwalt kann gut das Urteil des Landgerichts Aschaffenburg vom 19.08.2011 dienen, in dem all diese Dinge entschieden wurden. Das Aktenzeichen lautet 2 HK O 54/11. Der Text des Urteils sowie Pressestimmen und Kommentare sind zu finden auf den Seiten von dejure.org.

Erstes Treffen der Symfony User Group Cologne am 30.11.

25. November 2011

Am Mittwoch, 30. November, findet um 19 Uhr erstmalig ein Treffen der Symfony User Group Cologne statt. Das Treffen wird vom Erfinder des PHP-Frameworks, Sensio Labs, in deren deutschen Niederlassung in Köln veranstaltet. Dort treffen sich Entwickler zum Informationsaustausch und Netzwerken. Zusätzlich hält Benjamin Eberlei, ein Entwickler des ORM-Frameworks Doctrine, einen Vortrag.

Explicatis wird selbstverständlich auch auf dem Treffen der Symfony User Group Cologne vertreten sein.

Explicatis setzt Symfony seit den ersten Anfängen vor ca. fünf Jahren zur Entwicklung schneller, sicherer und erweiterbarer Webanwendungen ein. Die Entwicklung von Symfony2 wurde von uns seit den ersten Release Candidates verfolgt (siehe Blogbeiträge). Eine Liste unserer Artikel zu Symfony-Themen finden Sie unter Referenzen / Publikationen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.meetup.com/sfugcgn/events/40674492/.

„Mobile B2B“-Konferenz der IHK Köln

30. September 2011

Smartphones und andere mobile Endgeräte sind heute die optimale Ergänzung zu Desktop-Computern und Terminals. Über Webseiten, die für den mobilen Zugriff optimiert sind, kann man fast von überallher auf aktuelle Informationen und Daten zugreifen. Dies ermöglicht zeitgemäße Lösungen für Unternehmen, die vom ausgelagerten Arbeitsplatz über Außendienstmitarbeiter bis hin zur interaktiven Community-Ansprache reichen.

Beispiele zur Unterstützung von Geschäftsprozessen durch den Einsatz mobiler Lösungen zeigt René Keller (Geschäftsführer Explicatis) in einem Vortrag im Rahmen der Konferenz

IHK Köln: Mobile B2B – Smartphones und mobile Endgeräte in Geschäftsprozessen

IHK Köln, Unter Sachsenhausen 10 – 26, 50667 Köln

am 18. Oktober 2011, von 10 – 13.25 Uhr

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Link auf die Einladung: http://www.ihk-koeln.de/upload/IHK_Koeln_Einladung_MobileB2B_15351.pdf

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