Individuelle Softwareentwicklung bringt Vorsprung – Standardsoftware hat keine Zukunft mehr

17. Oktober 2014

Individuell entwickelte Softwarelösungen können Unternehmen häufig Wettbewerbsvorteile gegenüber dem Einsatz von Standardsoftware bringen. Dies wird schnell klar, wenn man bedenkt, dass Individualsoftware an die Geschäftsprozesse angepasst werden kann, und nicht umgekehrt die Geschäftsprozesse an den Vorgaben von Standard-Softwarepaketen ausgerichtet werden müssen. Heise berichtet, dass führende Manager der Software AG dies auf der Innovation World in New Orleans anschaulich unterstrichen haben.

Vielen Entwicklern von individuellen Softwarelösungen ist dies vielleicht schon lange bekannt. Man trifft jedoch in der Praxis häufig auf das Vorurteil, Individualentwicklungen seien teurer und riskanter als der Einsatz von Standardsoftware. Es ist nachvollziehbar, dass die großen Unternehmens-Standardlösungen in den letzten 20 Jahren zu großen Verbesserungen in Unternehmen geführt haben, jedoch stets auch eine gewisse Standardisierung der Geschäftsprozesse und Daten erfordern. Der Raum für Differenzierungen gegenüber Wettbewerbern und zur Nutzung von Optimierungspotentialen ist dabei eingeschränkt. Auch Cloud- bzw. Software-as-a-Service-(SaaS-)Lösungen helfen nicht, sind sie doch im Prinzip auch lediglich Standardsoftware, die extern betrieben wird.

Individuelle Softwareentwicklung kann Unternehmen allerdings die dringend benötigten Wettbewerbsvorteile und Vorsprünge verschaffen. Wichtig ist dabei – um die Faktoren Budget, Zeit und Qualität zu sichern – dass gut strukturiert und methodisch vorgegangen wird. Wert gelegt werden sollte auch auf genügend Projekterfahrung, sowohl bei der Projektleitung als auch im Entwicklungsteam.